News

Bildquelle: SIGNAL IDUNA Park (signal-iduna-park.de)

Boycott Qatar 2022 909 vom 18.11.2022, 18:08 Uhr


10 Gründe, die WM 2022 in Qatar zu boykottieren

vom 18.11.2022, 18:08 Uhr

Grund 8: Systematische Einkaufen in den europäischen Fußball

 « Grund 9 Grund 7 »

FC Bayern protestiert gegen die Vereinsführung | Bildquelle www.suedkurve-muenchen.org

Nach der WM-Vergabe an Qatar floss reichlich Geld vom persischen Golf in den europäischen Fußball. Im Juni 2011 übernahm Qatar Sports Investments den französischen Spitzenklub Paris St-Germain (PSG) und gab in Folge über eine Milliarde Euro für Stars wie Neymar, Mbappe und Lionel Messi aus. Ab 2011 stieg das qatarische Medienunternehmen beIN Sports in die europäischen Top-Ligen (unter anderem auch die Bundesliga) ein und zahlte marktunübliche und übermäßig hohe Beträge für die TV-Vermarktung. 

Darüber hinaus begann das umstrittene und ebenfalls übermäßig hohe Sponsoring für den FC Bayern, der seit gut 10 Jahren (mit Ausnahme während der Corona-Jahre) seine Winter-Traininglager in Qatar abhält. 2013 fand in Doha ein Treffen der European Club Association (ECA) statt, bei dem die europäischen Funktionäre im extravaganten und luxuriösten Hotel empfangen wurden. Zudem sollen Karl-Heinz Rummenigge bei jenem Abend zwei Rolex-Uhren im Wert von rund 90.000€ geschenkt bekommen haben, die er am Flughafen in München nicht verzollt hat. Der Vorstandsvorsitzender beim FC Bayern und bis 2017 Vorsitzender der ECA sagte eine Woche nach dem Besuch erstmals öffentlich, dass „eine Verlegung der WM in den Winter aus Sicht der Fans und Spieler sinnvoll“ sei. Auch später verteidigte er die WM und deren Austragungsland mehrfach, was er zuvor nicht getan hatte.

» Weiter zu Grund 7 «

Bildquelle Titelbild: SIGNAL IDUNA Park (signal-iduna-park.de)

Kommentare (Kommentar schreiben)

Kommentar schreiben

Bild anhängen

Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen