Das DFB-Sportgericht hat Hansa Rostock wegen des fortgesetzt unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger in 12 Fällen zu einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 € und einem Zuschauerteilausschluss auf Bewährung verurteilt. Wiederholt sich ein gravierendes Fehlverhalten von Hansa-Fans, so muss der Verein die Blöcke 21-27A auf der Südtribüne sperren. Zusätzlich muss im Ostseestadion ein Fangnetz installiert, Spruchbänder und Banner auf Beleidigungen kontrolliert und bei Auswärtsspielen ein eigener Sicherheitsdienst eingesetzt werden. Damit bestraft der DFB das massive Zünden von
Pyrotechnik in Münster und Halle, das Werfen von Gegenständen bei den Spielen gegen Halle, Osnabrück und in Halle. Weiterhin wurde bei den Spielen gegen Darmstadt, Duisburg, die Stuttgarter Kickers und in Leipzig beleidigende Banner gezeigt. Darüber hinaus kam es in Leipzig im Anschluss an den Fanmarsch zu Randale im Eingangsbereich: Es drangen ca. 80 Personen unkontrolliert in das Stadion ein - zudem wurden Steine auf Ordner im Stadion geworfen. Bestraft werden außerdem die Vorfälle in Kiel, als ca. 30 Hansa-Fans die Einlasskontrollen überrannten, Gegenstände vom Inneren des Stadions auf Polizisten warfen und ein Kiosk geplündert wurde.