Das DFB-Sportgericht hat den F.C. Hansa Rostock wegen des unsportlichen Verhaltens seiner Fans in 7 Fällen zu einer Geldstrafe in Höhe von 105.725€ verurteilt. Bei den Heimspielen gegen den FC St. Pauli und den Hamburger SV kam es im Stadionumlauf jeweils zu starken Auseinandersetzungen zwischen den Hansa-Fans und den angereisten Gästefans. Dabei wurden die Gästefans unter anderem mit
Pyrotechnik beworfen und beschossen - die Lage konnte erst durch starke Polizeikräfte beruhigt werden. Beim Spiel gegen St. Pauli wurden zudem mindestens 28 pyrotechnische Gegenstände abgebrannt und eine Getränkedose auf das Spielfeld geworfen. Beim Spiel gegen den Hamburger SV wurden darüber hinaus mindestens 3 pyrotechnische Gegenstände abgebrannt und 5 Papierrollen auf das Spielfeld geworfen, weshalb die Partie für knapp eine Minute unterbrochen werden musste. Darüber hinaus brannten Hansa-Fans im unbesetzten Pufferblock mehrere HSV-Schals und Fahnen vollständig ab, weshalb die Spiel für zwei weitere Minuten unterbrochen werden musste. Der Verein kann von der Strafe bis zu 35.100€ für sicherheitstechnische, infrastrukturelle oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Update 12.12.2022: Das DFB-Sportgericht hat die Strafe für Hansa Rostock am 12. Dezember 2022 um 10.000€ auf 95.725€ reduziert. Update 13.01.2023: Das DFB-Sportgericht hat die Strafe auch für die Vorfälle beim HSV-Spiel um 10.000€ reduziert, da der Verein insgesamt 6 beteiligte Täter identifizieren konnte.