Die zweite Runde des DFB-Pokals schließt sich der öffentlichkeitswirksamen Protestbewegungen der ersten DFB-Pokal Hauptrunde (fussballmafia.de berichtete) nahtlos an, dieses Mal allerdings in hellerer, leuchtender Form. Während in 16 Spielen ganze 10 Pyroshows zu zählen waren und in nahezu jedem Stadion "Scheiß DFB"-Wechselgesänge wahrgenommen werden konnten, stellt die aktive Fanszene mit der Vielzahl an Pyroshows klar, dass ein vom DFB groß in den Medien angekündetes Dialogangebot eben nicht ausreicht, wenn darauf keine Taten folgen. Wir fassen alle Aktionen der zweiten Runde des DFB-Pokals für Euch zusammen:
Fortuna Düsseldorf - Borussia Mönchengladbach (7000 Auswärtsfahrer)
Die Gladbacher begrüßen Ihr Team in Düsseldorf mit einer überragenden Pyroshow:

Bayer Leverkusen - Union Berlin (3000 Gästefans)
Union Berlin grüßte die Leverkusener Stadionverantwortlichen, wegen denen die »Ultras Leverkusen« mehrere Choreographien absagen mussten, mit einer Pyroshow und einem passenden Banner mit der Aufschrift "Euer Brandschutz geh in Flammen auf!“.
1. FC Schweinfurt - Eintracht Frankfurt (3000 Gästefans)
Eintracht Frankfurt brachte am Dienstag Abend einiges an Leuchtmitteln mit nach Schweinfurt. Neben gut 50 brennenden Bengalos rundeten im Hintergrund des Willy-Sachs-Stadions Leuchtraketen und Höhenfeuerwerk das Bild einer überragenden Pyroshow ab.
Auch Schweinfurter Fans zündeten beim Heimspiel gegen Frankfurt:
1. FC Magdeburg - Borussia Dortmund (2000 Gästefans)
In Magdeburg begann »Block U« mit einer attraktiven Horror-Choreo, die an den Film "SAW" erinnerte. Verziert mit ein dutzend Blinkern und den durch Bengalos ausgeleuchteten Augen gab die Magdeburger Choreographie eine gute Figur ab.
Die Antwort der Dortmunder ließ nicht lange auf sich warten. Nach dem (akustischen) Feuerwerk auf der Tribüne und einigen "Scheiß DFB"-Wechselgesängen ließen die Schwarz-Gelben den gesamten Gästeblock im Bengalo-Meer aufleuchten:
1. FC Kasierslautern - VfB Stuttgart (4000 Gästefans)
Auch in der Partie zwischen Kaiserslautern und Suttgart, dessen Fanszenen seit vielen Jahren eine enge Freundschaft pflegen, wusste man mit dem Feuerzeug umzugehen. Lautern begann zum Anstoß mit der aufmunternden "Auch in dunklen Zeiten soll Dein Glanz niemals vergehen"-Choreo, die von gut einem Dutzend Bengalos hintergrundbeleuchtet wurde.

Sobald neue Aktionen hinzukommen, ergänzen wir diese hier direkt.