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Ultrà-Gruppe gibt Auflösung bekannt 20.732 vom 21.01.2019, 01:43 Uhr


Poptown Hamburg nach 20 Jahren aufgelöst

vom 21.01.2019, 01:43 Uhr

Die Hamburger Ultrà-Gruppe Poptown Hamburg hat sich nach 20-jähriger Gruppengeschichte aufgelöst. Dies gab die Gruppierung nun auf ihrer Homepage bekannt. Damit haben sich die Gerüchte in der Winterpause bewahrheitet, nachdem beim Auswärtsspiel am 23. Dezember in Kiel keine Poptown-Zaunfahne aufgehängt wurde. 

Die Poptown Hamburg hatten im November ihren 20. Geburtstag gefeiert | Bildquelle imago

Grund für die Auflösung soll nach Informationen der Hamburger Morgenpost ein Generationenkonflikt sein. Demnach soll es sich um einen internen, kaum überbrückbaren Konflikt, zwischen älteren und jüngeren Mitgliedern handeln. 

In der Auflösungserklärung heißt es: 

POPTOWN HAMBURG SEIT 1998
Geachtet und verächtet, kreativ und kurios, elegant und radikal, überheblich und banal. Seit 1998 beständig und beschwipst unserer Begierde hinterher – nicht weniger chaotisch, aber immer noch anders als ihr. Das sind unsere Abenteuer…

…die mit dem heutigen Tag ein Ende finden und somit in die Geschichte eingehen. Wir danken allen, die diese Geschichte mit uns geschrieben haben.

POPTOWN HAMBURG 1998 – 2019

Die im Jahre 1998 gegründete Poptown Hamburg umfasste ca. 150 Mitglieder und war im Volksparkstadion im Unterrang der Nordtribüne beheimatet. Jahrelang stand die Gruppe im Schatten der Chosen Few. Nachdem sich jedoch die CFHH im Jahr 2014 auflöste - musste die Gruppe der Poptown Hamburg die Kurve übernehmen, auch wenn dies laut eigenen Angaben nicht wirklich gewollt war. 

Die Poptown Hamburg 98 war vor allem für ihre zahlreichen Pyro-Shows bei Auswärtsspielen - aber auch für ihr soziales Engagement bei Flüchtlingen - bekannt. Zwischenzeitlich wurde der Gruppe aufgrund von Vorfällen mit Pyrotechnik sogar der Status als offizieller Fanclub entzogen. 

Erst vor Kurzem - im November 2018 - feierte die Ultrà-Gruppe in Aue ihr 20-jähriges Bestehen mit einer pyrotechnischen Einlage. Nun gilt sie jedoch offiziell als aufgelöst. 


Bildquelle Titelbild: nummer1-fussballreisen.com

Kommentare (Kommentar schreiben)
Jan am 21.01.2019 16:22 Uhr:
Schade
Kein Verlust am 21.01.2019 20:58 Uhr:
Jetzt können Sie sich voll und ganz um ihre Flüchtlinge kümmern.
Name antwortete am 22.01.2019 17:07 Uhr:
Was bist du für ein Idiot !
Paul antwortete am 22.01.2019 20:50 Uhr:
Idiot
FightRacism am 23.01.2019 13:33 Uhr:
Schade damit sind die letzten Ultras - denen es um den Verein und den Sport geht weg.
Ich hasse den gesamten „Kindergarten“ der sich inzwischen in 24a breit macht. Ihr seit keine Fans, keine Ultras und nicht mal Hooligans - ihr seit Krawalltouristen und eine Schande für die Stadt und unseren Verein!

Der alten Garde von Poptown wünsche ich weiterhin viel Spaß und ich habe sehr große Achtung vor Eurer Entscheidung.

Unsere Stadt unser Verein H S V
hsvfrreak am 23.01.2019 21:41 Uhr:
ab nun: kümmert euch um eure flüchtlinge/goldstücke - die niemand in HH will...!
Augen auf! am 10.03.2019 14:21 Uhr:
Politik und Sport ist kein guter Mix. Merkel scheitert an Ihren Goldstücken, PT am Generationswechsel. Ob PT der Angela künftig helfen kann sei einmal dahin gestellt. Die Geister die ich rief...
(Deutschland ist eh nicht mehr zu helfen.) Der HSV Support muss sich finden. Nur Krawall wird nicht funktionieren. Nächstes Jahr vielleicht wieder Liga 1, Zeit sich zu ordnen und zu finden. Wofür wollt ihr künftig stehen?
Zwanzig Jahre danach steht ihr vor den Scherben eures Ultra' Kults! Vielleicht habt ihr es nicht anders verdient!

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Hamburger SV
Gründung: 29.09.1887
Mitglieder: 78.460
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Volksparkstadion

Zuschauer: 57.000
Gästekapazität: 5.400
Stehplätze: 12.000 (Anteil: 21%)


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