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Ein Bild mit Pyro und Bier

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Bildquelle: suedkurve.koeln
8.000 Kölner in Hamburg
vom 22.01.2018, 10:19 Uhr 40.421

Köln greift HSV-Fanhaus an und verhindert Choreo


Rund 8.000 Kölner (siehe Auswärtsfahrer des Spieltags) unterstützten ihren stark abstiegsgefährdeten FC zum 424km entfernten Auswärtstrip und selbsternannten "Endspiel" nach Hamburg. Die Kölner nahmen die Auswärtsfahrt beim HSV direkt zum Anlass, noch vor der eigentlichen Partie im Volksparkstadion ein weiteres sportliches Duell beim Bundesliga-Dino auszutragen. Ultras und Hooligans aus der Domstadt haben demnach das Hamburger Fanhaus, in dem auch das Fanprojekt beheimatet ist und vorher zum Treffpunkt der HSV-Fans ausgerufen wurde, mit mindestens 70 Motivierten angegriffen.

Die Polizei schritt kurzerhand ein und beendete die Auseinandersetzungen. Die Beamten stellten am S-Bahnhof Holstenstraße die Angreifer und nahmen insgesamt 107 Personalien auf. Nach Polizeiangaben gab es 3 Hamburger Verletzte und 5 vorläufige Festnahmen (vier HSV-Fans, ein Kölner). Da die bis 22.15 Uhr andauernden Polizeikontrollen auch Teile der Ultràgruppen betrafen, verzichteten die Kölner auf das Beflaggen des Gästeblocks mit Zaunfahnen der Ultràgruppen.

Während der Personendurchsuchungen wurde nach Angabe der Polizei Passivbewaffnung, Pyrotechnik, Vermummungsmaterial sowie Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Kölner mit polizeilicher Begleitung in Richtung Köln geschickt. 

Auch einige Gruppen der Nordtribüne Hamburg erreichten das Volksparkstadion erst zum Anpfiff. Eine geplante Choreo der Gruppe "Castaways" wurde aufgrund der Vorkommnisse am Fanhaus wieder abgebaut. 

Vorbereitung einer Choreo | Bildquelle Instagram/Grzly67 

Indes macht ein Video auf sich aufmerksam, welches das Kräftemessen beider Fanszenen in minderer Qualität dokumentiert. Auf der Webseite des Sterns ist ein weiteres Video der Auseinandersetzung zu finden.

Bildquelle Titelbild: suedkurve.koeln


Kommentare

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Ronny Fenske
am 22.01.2018 17:25 Uhr

Ist schon traurig, dass man "Fankultur" über Wiesenkampf identifiziert, bei sogenannten Traditionsvereinen. RBL - gewaltfrei seit 2009!

» antworten
Thomas R.
antwortete am 22.01.2018 18:13 Uhr

http://www.spiegel.de/sport/fussball/fans-von-rb-leipzig-fallen-durch-antisemitische-rufe-auf-a-1020513.html
Soviel dazu...

strid
antwortete am 22.01.2018 23:56 Uhr

Streiche "sogenannt", denn das sind Traditionsvereine, was ihr nie sein werdet! Des weiteren schließe ich mich Thomas R. absolut an. Eigene Nase....

Clubberer
antwortete am 24.01.2018 09:56 Uhr

Das kannst vergessen "gewaltfrei" das ich nicht lachen war selbst dabei wie diese RB ler einen Fanbus mit Familien angreifen wollten

Willy 1887
am 22.01.2018 23:26 Uhr

Ronny Fenske: wo lebst du? Ich erinnere an die vorsätzliche Demütigung Hamburger Fans aus der letzten Saison! Und ich weiß von anderen Vereinen (Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt z.B.), dass auch ihnen gewaltbereite Leipziger an die Wäsche gingen. Also erzähle hier keinen Blödsinn. Selbst die Leipziger Ordnungskräfte haben sich beteiligt, wurden im Nachgang zur Stellungnahme aufgefordert und wurden beim Lügen erwischt. Und du machst damit weiter!

» antworten

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