Die erste Runde des DFB-Pokals stand in den Fankurven unter dem Motto "DFB & DFL - Ihr werdet noch von uns hören!" - zahlreiche Kurven beteiligten sich an Protestaktionen gegen die Verbände. Gestern beendeten die Ultras die gemeinsamen Gespräche mit den Verbänden.
Im Spieltagsflyer der "Ultras Nürnberg" hieß es unter anderem:
"Bereits vor einem Jahr hatten wir lautstark gegen den DFB protestiert. Nach anfänglichen Erfolgen - der Verband setzte vorübergehend die Kollektivstrafen gegen Fankurven aus - zogen DFB und DFL jedoch wieder Daumenschrauben an. Fortan finden die unliebsamen Montagsspiele auch in der 3. Liga statt. Weitere Versprechungen entpuppten sich als Lippenbekenntnisse. Noch immer müssen wir an den Eingängen der Stadien über die Längen unserer Fahnenstecken diskutieren. Noch immer ist es dem DFB nicht gelungen, sich klar und unmissverständlich zur 50+1 Regeleung zu bekennen.
Der eingeschlagene Dialog zwischen Fanszenen und DFB brachte wenig Nennenswertes. Im Gegenteil, er zeigte deutlich: Die Entscheidungsträge in Frankfurt sind zu weit weg von den Belangen und Nöten des einfachen Fußballfans. Beim letzten Treffen zwischen Fanszenen und DFB in Köln, hätte der Auftritt der DFB-Bosse nicht arroganter sein können. Sobald die Proteste weniger werden, sieht sich der DFB auch nicht mehr genötigt, etwas zum Postitven zu verändern."
SV Wehen Wiesbaden - FC St. Pauli (ca. 3.500 Gästefans)

SV Linx - 1. FC Nürnberg (ca. 2.300 Gästefans)

SV Rödinghausen - Dynamo Dresden (ca. 3.000 Gästefans)

SV Drochtersen / Assel - Bayern München (ca. 2.500 Gästefans)

1. CfR Pforzheim - Bayer 04 Leverkusen (ca. 600 Gästefans)

Hansa Rostock - VfB Stuttgart (ca. 2.500 Gästefans)

TSV Steinbach - FC Augsburg (ca. 500 Gästefans)

BFC Dynamo - 1. FC Köln (ca. 5.000 Gästefans)

Karlsruher SC - Hannover 96 (ca. 900 Gästefans)

FC Carl Zeiss Jena - Union Berlin (ca. 1.500 Gästefans)

Eintracht Braunschweig - Hertha BSC (ca. 2.500 Gästefans)


SpVgg Fürth - Borussia Dortmund (ca. 4.000 Gästefans)

