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Erst 10.000 Tickets verkauft vom 06.03.2018, 12:31 Uhr


RB Leipzig wird Europapokal-Tickets nicht los

vom 06.03.2018, 12:31 Uhr

Am kommenden Donnerstag empfängt der umstrittene Klub aus Leipzig im Europapokal Zenit St. Petersburg im überhaupt ersten europäischen Achtelfinale der Vereinsgeschichte. Während andernorts die Euphorie über ein Europapokalheimspiel unter den besten 16 in der K.O.-Phase pure Euphorie auslösen würde, ringt der Brauseclub um den Verkauf jedes einzelnen Tickets. Obwohl der Anpfiff der Partie schon in 2 Tagen ertönt, wurden bis heute erst rund 10.000 Tickets verkauft. 

Die Schuld sehen die Leipziger "Fans" in einem "begrenzt attraktiver Gegner" und "teilweise Angst vor russischen Hools, sowie vier Heimspiele hintereinander in 15 Tagen". Außerdem seien das kühle Wetter und die freie TV-Übertragung der Grund, dass die Fans dem Stadion fernbleiben. Bereits zum vorletzten Ligaheimspiel gegen den 1. FC Köln sorgten die Messestädter mit nur 32.000 Zuschauern für das schlechtbesuchteste RB-Pflichtspiel seit dem Bundesligaaufstieg. 

Bereits gegen FC Köln blieben viele Plätze im Stadion leer | Bildquelle imago

Ähnlich wie in der Partner-Filiale in Salzburg scheint das Interesse am Kunstprodukt rückläufig. Eine feste und organisierte Anhängerschaft hat sich quantitativ in den zwei Jahren Bundesligazugehörigkeit nicht entwickelt. Die Leipziger Heimspiele werden oft von Stadion-Touristen besucht, nur noch die großen Vereine sorgen für ein volles Stadion. Im Schnitt kamen bei den Champions-League-Partien rund 41.000 Zuschauer ins Stadion, gegen Neapel waren es nur 36.000. Am Donnerstag könnten es weit weniger als 20.000 Zuschauer werden..


Kommentare (Kommentar schreiben)
KSV1900 am 06.03.2018 13:47 Uhr:
War doch klar wer will das Blechdosen Produkt in Leipzig auch schon spielen sehen, wenn man so viele geile Vereine mit Tradition im Osten hat.....
Leipziger antwortete am 07.03.2018 07:45 Uhr:
Darum gehen ja auch, obwohl dort der Eintrittspreis günstiger ist und der Verein Lok 03 satte 6 Jahre älter, die BSG 12 Jahre älter - soviel zur Tradition, im Schnitt bei der BSG 2.000...2.500 und bei Lok 2.500...3.000 Zuschauer, während bei RB gegen Köln mit 32.000 (okay ca. 4.500 Gästefans) die niedrigste Zuschauerzahl zu verzeichnen war. Selobst zu den sogenannten traditionelle Derbys Lok-Chemie kamen nur 6.381 (bei Lok) bzw 4.999 (bei Chemie, mehr durften nicht) Zuschauer.
Ergo, bei aller Kritik am Modell RB, unsinniger Kommentar.
6, setzen & Tschüß! ;-)
Leo antwortete am 08.03.2018 12:48 Uhr:
Da hat wohl ein Teil der erfolgsverwöhnten Kundschaft dem Produzenten die euphorisierte aber leidenschaftslose Liebe gekündigt. Frist- und formlos.
Ist aber nicht weiter schlimm. Denn die Werbung für die hirnaufweichendd Brause wird ja live und medial wirksam an den Konsumenten gebracht. Stadionbesucher sind dort eh nur folkloristisches Beiwerk.
Brauseclub am 07.03.2018 18:45 Uhr:
Brauseclub hin oder her, andere Vereine wären ohne Großsponsoren auch schon in den Niederungen des Fussballs versunken!

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Gründung: 19.05.2009
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Zuschauer: 42.959
Gästekapazität: 4.200
Stehplätze: 0 (Anteil: 0%)


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